Umweltverträglichkeitsprüfung - UVP-Vereinfachtes Verfahren

  

Allgemeine Informationen

Das vereinfachte UVP-Verfahren findet Anwendung, wenn von Vorhaben potenziell weniger gravierende Umweltauswirkungen ausgehen. Diese Verfahrensart bedeutet eine flexiblere Gestaltung des Ablaufs - es gelten im vereinfachten Verfahren aber dieselben ökologischen Standards. Unterschiedlich ist jedoch, dass die Entscheidungsfrist statt neun Monaten sechs Monate beträgt, Bürgerinitiativen nur Beteiligtenstellung haben, anstatt eines Umweltverträglichkeitsgutachtens eine zusammenfassende Bewertung tritt und die Angaben in der Umweltverträglichkeitserklärung weniger umfangreich sein müssen.
  

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).