Tierärzte - Tierärzte - Ordination - Eröffnung

  

Allgemeine Informationen

Eröffnung und Schließung einer Ordination oder eines privaten Tierspitals sind binnen zwei Wochen der Bezirksverwaltungsbehörde und der Österreichischen Tierärztekammer anzuzeigen.  

Zum Betreiben einer tierärztlichen Ordination oder eines privaten Tierspitals sind nur berufsberechtigte Tierärztinnen/Tierärzte sowie Gesellschaften, deren Gesellschafterinnen/Gesellschafter berufsberechtigte Tierärztinnen/Tierärzte sind, berechtigt.

Eine Beteiligung Berufsfremder an einer Tierärztegesellschaft ist nur für stille Teilhaberinnen/Teilhaber möglich. Werden bei der Errichtung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) auch Zweigstellen vorgesehen, so ist sicherzustellen, dass die verantwortliche Leitung nur bei einer Gesellschafterin/einem Gesellschafter liegen darf, die/der auch jeweils nur eine Zweigstelle leiten darf und wesentliche Anteile an der Gesellschaft halten muss.



Tierärztinnen/Tierärzte, die eine Ordination oder ein privates Tierspital führen, sind verpflichtet, diese in einem Zustand zu halten, dass sie den hygienischen Anforderungen und dem veterinärmedizinischen Bedarf entsprechen sowie durch eine zweck- und standesgemäße äußere Bezeichnung kenntlich zu machen.

ACHTUNG Die Ordination hat weiters auch den von der Österreichischen Tierärztekammer aufgestellten Ordinationsrichtlinien zu entsprechen.

  

Voraussetzungen

Siehe Inhaltliche Beschreibung.

  

Fristen

Die Anzeige ist binnen zwei Wochen bei den zuständigen Behörden zu tätigen.  

  

Zuständige Stelle

Zuständig für das Verfahren sind:

  • Die jeweils örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde sowie
  • Die Österreichische Tierärztekammer
[Zuständige Stelle / Formular...]
  

Verfahrensablauf

Es ist ein Schreiben an die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde sowie an die Österreichische Tierärztekammer mit dem o.a. Inhalt zu senden.  

  

Erforderliche Unterlagen

Es sind keine besonderen Unterlagen erforderlich.  

  

Kosten

Es fallen keine Gebühren und Abgaben für die Anzeige an.  

  

Zusätzliche Informationen

  

Rechtsgrundlagen

  

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).