Gewerbeberechtigung - Dienstleistungsanzeige

  

Allgemeine Informationen

Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des EWR, die in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder Vertragsstaat des EWR niedergelassen sind und dort eine gewerbliche Tätigkeit befugt ausüben, dürfen diese Tätigkeit vorübergehend und gelegentlich unter den gleichen Voraussetzungen wie Inländerinnen/Inländer in Österreich ausüben. Bei reglementierten Gewerben ist die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit vorher anzuzeigen (Dienstleistungsanzeige).

  

Voraussetzungen

Siehe Inhaltliche Beschreibung

  

Fristen

Es sind keine besonderen Fristen zu beachten.

  

Zuständige Stelle

Bundesministerium für Digitalisierung und WirtschaftsstandortAbt. I/5a

E-Mail: post.i5a@bmdw.gv.at

[Zuständige Stelle / Formular...]
  

Verfahrensablauf

Es ist kein besonderer Verfahrensablauf zu beachten.

  

Erforderliche Unterlagen

Für juristische Personen:

  • Bescheinigung gemäß Art. 7 Abs. 2 lit. b der Richtlinie 2005/36/EG der zuständigen Behörde oder Stelle des Heimat- oder Herkunftsmitgliedstaates über die Berufsberechtigung
  • Bestätigung über bisherige Tätigkeit im Gewerbe
  • Abschrift aus dem Unternehmensregister
  • Für den verantwortlichen gesetzlichen Vertreter oder die verantwortliche gesetzliche Vertreterin:
    • Staatsbürgerschaftsnachweis
    • Berufsqualifikationsnachweis

Für natürliche Personen:

  • Nachweis der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des EWR
  • Bescheinigung gemäß Art. 7 Abs. 2 lit. b der Richtlinie 2005/36/EG der zuständigen Behörde oder Stelle des Heimat- oder Herkunftsmitgliedstaates über die Berufsberechtigung
  • Berufsqualifikationsnachweis
  • Bestätigung über bisherige Tätigkeit im Gewerbe
  

Kosten

Die Höhe der Kosten hängt von der Zahl der betroffenen Gewerbe und dem Umfang der erforderlichen Unterlagen ab.

  

Zusätzliche Informationen

  

Rechtsgrundlagen

§ 373a Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994)

  

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).